Beach Volleyball EM Tag 4

Wieder einer dieser legendären Tage am Wörthersee! Was sich am Freitag bei der CEV A1 Beach Volleyball EM presented by Swatch abspielte, ging unter die Haut. Der Sommer kehrte zurück. Das Stadion, bis auf den letzten Platz gefüllt, brodelte. Und trug erst Clemens Doppler und Alex Horst, dann auch Xandi Huber und Robin Seidl ins Achtelfinale.

„Das war das beste Beach Volleyball, das ich in Österreich je gesehen habe!“ Selbst Robert Nowotny, ansonsten gestrenger und kritischer Coach von Österreichs Weltklasseteam Doppler/Horst, machte kein Hehl aus seiner Begeisterung. Was seine Schützlinge beim 21:11 im ersten Satz gegen die Polen Kadziola/Szalankiewicz gezeigt hatten, raubte ihm den Atem. Clemens Doppler selbst sprach von einer „Machtdemonstration“, die zu einem klaren 2:0 (11, 18) im letzten Gruppenspiel führte.

Ungeschlagen, ohne Satzverlust stiegen die beiden ins Achtelfinale auf, in dem sie am Samstag (Center Court, 12 Uhr) auf Krasilnikov/Semenov (RUS) treffen. In der Form scheint selbst der Titel in Griffweite, wie auch Doris Robl-Schwaiger, 2013 mit ihrer Schwester Steffi Europameisterin in Klagenfurt, bestätigte: „Sie haben sich ja schon in den letzten Wochen in die Rolle der Gejagten hineingespielt!“

Das fantastische Klagenfurter Publikum half auch Lokalmatador Xandi Huber und Partner Robin Seidl ihre hartnäckige Krise abzuschütteln. Durch ein 2:0 (18, 17) gegen die Spanier Marco/Garcia im letzten Gruppenspiel schafften sie erst den Aufstieg in die Zwischenrunde quasi in letzter Sekunde. In der Sunset-Partie schließlich servierten sie ihre Schweizer Trainingspartner Gabathuler/Gerson glatt mit 2:0 (18, 16) ab. In der Runde der letzten 16 nehmen es Huber/Seidl am Samstag (Center Court, 11 Uhr) mit den Polen Kantor/Losiak auf.

Kein glückliches Ende nahm die EM für die österreichischen Damen: Steffi Schwaiger und Babsi Hansel vermochten ihre tolle Form aus den Gruppenpartien nicht mit ins Achtelfinale zu nehmen. Sie zogen gegen die Schweizerinnen Goricanec/Hüberli mit 1:2 (14, -17, – 11) den Kürzeren. Als schwacher Trost blieb ihnen Rang neun – ebenso wie Cornelia Rimser und Nadine Strauss, die den Polinnen Brzostek/Kolosinska mit 1:2 (16, -8, -6) unterlegen waren.

 

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