Red Bull PlayStreets in Bad Gastein

Bad Gasteins neuer Freeski-Stern heißt Jesper Tjäder! 

Bereits zum siebten Mal begeisterte das mittlerweile legendäre Red Bull PlayStreets tausende Zuschauer aus aller Herren Länder. Angeheizt von der großartigen Stimmung, die im historischen Wintersportort Bad Gastein herrschte, liefen die 19 Rider am 24. Februar zur Höchstform auf. Jesper Tjäder aus Schweden beeindruckte auf der neu gestalteten Strecke die Judges mit seinen aufsehenerregenden Tricks am meisten und sicherte sich damit seinen Stern an der Wall of Fame. Lukas Müllauer aus Saalfelden belegte den hervorragenden dritten Platz. Auf Red Bull TV verfolgten Fans aus aller Welt die spannenden Headto-Head-Duelle live mit. 

Aus 11 unterschiedlichen Nationen waren die 19 Hauptdarsteller nach Bad Gastein gekommen, um bei der siebten Auflage von Red Bull PlayStreets den geschichtsträchtigen Wintersportort zu rocken. Von Schweden bis Frankreich, aus den USA, Kanada und Andorra – insgesamt elf Nationen und noch mehr klingende Namen der Freestyle-Skiing-Szene brachten am 24. Februar die begeisterte Masse zum Jubeln. Unter ihnen glorreiche Namen wie etwa 2009er-Sieger Russ Henshaw (AUS), -Dritter von 2015 Jesper Tjäder (SWE), aber auch Freestyle-Größen wie etwa Oscar Wester (SWE), Cody La Plante (USA), Olympiasieger und X-Games-Gewinner David Wise (USA), Emile Bergeron (CAN), Jemery Pancras (FRA) und Andri Ragettli (SUI). Auch die Österreicher Dennis Ranalter (T), Viktor Moosmann (T), Fabio Studer (V), Tom Ritsch (S), Johannes Rohrmoser (S) und Lukas Müllauer (S) ließen sich den spektakulären In-City-Event nicht entgehen. Nicht nur für die Österreicher war es ein Heimrennen, auch die beiden schwedischen Teilnehmer fühlten sich dank der Anfeuerungen der unzähligen schwedischen Fans, die Bad Gastein als ihre zweite Heimat betrachten, beinahe wie zu Hause. 

Nach der Qualifikation traten die 16 Besten in Head-to-Head-Duellen gegeneinander an. Das hohe Niveau und der Schneefall auf der schwierigen Strecke forderten die Athleten zusätzlich. Die Rider setzten in den Finalrunden dem bis dahin Gezeigten aber noch Einiges drauf. Angeheizt vom Jubel der 13.000 begeisterten Zuschauer gaben Jesper Tjäder und Andri Ragettli ihr absolut Bestes, als sie im großen Finale um den Sieg kämpften. Bewertet von einer 3-köpfigen Jury holte sich Jesper Tjäder dann aber schließlich den verdienten ersten Platz. Er griff auch beim finalen Run tief in die Trickkiste und zeigte, dass er hier war, um den Titel mit nach Hause zu nehmen. Er startete gleich mit einem beeindruckenden Doppel-Flip beim ersten Obstacle und auch die Rail-Section meisterte er mit Nerven aus Stahl. „Red Bull PlayStreets ist einfach außergewöhnlich, ganz anders als all die anderen Contests. Ich kann es noch gar nicht glauben, es ist ein unbeschreibliches Gefühl diesen super coolen Event zu gewinnen“, zeigt er sich begeistert von dem Event und seinem Sieg. Der 22-jährige Schwede darf sich somit auch über seinen ganz persönlichen Stern an der Red Bull PlayStreets Wall of Fame freuen, auf welcher bereits alle Gewinner der bisherigen sechs Contests verewigt sind. Der Österreicher Lukas Müllauer zeigte mit einer starken Leistung auf und konnte vor heimischem Publikum einen dritten Platz hinlegen. Der Saalfeldener konnte seinen super Platz noch gar nicht fassen: „Red Bull PlayStreets ist für mich auf alle Fälle der wichtigste Contest der Saison. Ich bin eigentlich ohne Erwartungen hergekommen und jetzt bei meinem ersten Start hier gleich aufs Podium ist Wahnsinn, ich bin super happy!“ 

Beachtliche Ergebnisse zeigten auch die anderen Österreicher, Tom Ritsch und Dennis Ranalter mussten sich nach sehr guten Runs ihren internationalen Konkurrenten erst im Viertelfinale geschlagen geben. 

Mit der neu gestalteten Strecke, welche mitten durch das historische Zentrum von Bad Gastein führte, wurde den Ridern aus 800 LKW-Ladungen Schnee eine 425 Meter lange weiße Bühne geboten, auf der sie ihre spektakulärsten Tricks zur Schau stellen konnten. Auf den teils sehr engen Rampen über den Straßen, Dächern und Köpfen von tausenden Zuschauern zeigten die Freeskier ihr Können auf kreativste Art und Weise. Auf der Startrampe zwischen dem Salzburger Hof und der Villa Orania galt es für die Jungs Schwung für ihre Tricks zu holen. Diese stellten sie dann beeindruckend auf den vielen Obstacles, wie etwa dem „Quarter Pipe Transfer“, dem „Multi-Hip Jump“, der „Coping Box“, einem steilen „Step Down“ und dem „Transfer Hip“ zur Schau bevor es noch über etliche Rails ins Ziel beim Jägerhäusl ging. 

Nach der Siegerehrung wurde der neue Red Bull PlayStreets Champion bei der After-Contest-Party im Ginger N‘ Gin noch ausgiebig gefeiert. 

Den aktuellen Clip, sowie alle Informationen zum Red Bull PlayStreets gibts auf www.redbullplaystreets.com

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