ADAC GT Masters am Red Bull Ring

Mit einem imposanten Starterfeld präsentiert sich das ADAC GT Masters beim Österreich-Gastspiel 2018 auf dem Red Bull Ring. In den Rennen kämpften nicht weniger als 36 Supersportwagen von Audi, BMW, Corvette, Ferrari, Honda, Lamborghini, Mercedes und Porsche um den Sieg. Dementsprechend heiß her ging es auf der Strecke. Bei Prachtwetter genossen die Zuschauer, darunter der deutsche Schauspieler Hardy Krüger jr. oder ÖSV-Star Nicole Schmidhofer, die Motorsport-Atmosphäre am Spielberg. Ebenfalls in Spielberg waren unter anderem der Rodel-Doppelweltmeister Wolfgang Kindl (30/A) sowie mehrere Mitglieder des Paralympics-Teams des Österreichischen Skiverbandes (ÖSV), darunter der viermalige Weltmeister und zweimalige Paralympics-Sieger Markus Salcher (27/A). Fan-Nähe pur gab es beim „Meet the Drivers“ auf der Terrasse der Bull’s Lane mit Autogrammen und Erinnerungsfotos.

ADAC GT Masters
Während an beiden Renntagen an der Spitze die Corvette von Marvin Kirchhöfer (GER) und Daniel Keilwitz (GER) dominierte, waren die Plätze dahinter hart umkämpft. In einer zwischenzeitlichen Regenschlacht sorgten am Sonntag zahlreiche Dreher und Ausritte für einen turbulenten Rennverlauf.

Am Samstag landete der niederösterreichische Audi-Pilot Max Hofer hinter dem Ferrari von HB Racing aus Oberösterreich auf Platz 8, der besten österreichischen Platzierung für HB Racing. 

Am Sonntag schaffte der zweitplatzierte Mirko Bortolotti (ITA) mit Partner Andrea Caldarelli (ITA) für den rot-weiß-roten Rennstall Grasser Racing eine sensationelle Aufholjagd von Rang 24, indem er auf einen Wechsel auf Regenreifen verzichtete: „Ein super Resultat für uns, ich bin richtig glücklich. Wir haben hoch gepokert. Die ersten Runden nach dem Pitstop bin ich wie auf rohen Eiern gefahren. Aber am Ende ist die Strecke aufgetrocknet und die Strategie ist aufgegangen. Danke an Andrea, das gesamte Team, und Lamborghini!“  

Thomas Preining rast von der Pole zum Sieg
Das Heim-Wochenende im Porsche Carrera Cup Deutschland auf dem Red Bull Ring ist für Thomas Preining und das Salzburger BWT Lechner Racing Team hervorragend verlaufen. Mit Pole Position dominierte der Linzer die beiden Rennen vom Start bis ins Ziel.  „Mit dem Ergebnis bin ich natürlich überglücklich. Für einen Porsche GT hat der Red Bull Ring viele Tücken. Der Windschatten ist hier ein großer Faktor, deshalb hatte ich am Anfang alle Hände voll zu tun, Michael (Ammermüller) abzuschütteln.” Das rot-weiß-rote BWT Lechner Racing Team durfte sich an beiden Renntagen über Doppelsiege freuen.

Ein Fittipaldi am Formel-4-Podest ganz oben
ADAC Formel 4. Die ADAC Formel 4 konnte nicht nur mit prominenten Namen – David Schumacher (Sohn von Ralf Schumacher) und Enzo Fittipaldi (Enkel von F1 und Indy 500 Legende Emerson Fittipaldi) – aufwarten, sondern auch mit spannenden Zweikämpfen und zahlreichen spektakulären Überholmanövern. Die drei Rennen dominierten Fittipaldi (BRA), Lirim Zendeli (GER) und Liam Lawson (NED).

Proczyk behauptet Leader-Rolle in ADAC TCR Germany
Als Gesamtführender der ADAC TCR Germany war der gebürtige Knittelfelder Hari Proczyk in die Heimat gekommen. Mit dem 5. Platz am Samstag und dem viel umjubelten Heimsieg am Sonntag war ihm die Leaderrolle nicht zu nehmen. 

Am Vatertag gaben Besucher selber Gas
Zum Abschluss des Rennwochenendes konnten sich Ticketbesitzer am Sonntag auf der Grand-Prix-Strecke ab 100 Euro selbst hinter das Steuer klemmen. Auf den Spuren der Piloten gaben die Besucher mit KTM X-Bow, Porsche und Boliden der Formel 4 Red Bull Ring Edition Gas.

offizielle Webseite:
ADAC Motorsport

Das könnte Ihnen auch gefallen ...

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.